Einsatz: Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen

Am Sonntag, den 26.06.2016 wurde die Feuerwehr Wildermieming zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen und mehreren Patienten alarmiert. Der Unfall ereignete sich an einer bekannten kritischen Stelle auf der Bundesstraße zwischen Telfs und Wildermieming.

Der Verkehrsunfall wurde um 21:18 Uhr durch eine Anrufer bei der Landesleitstelle gemeldet. Daraufhin wurden die Feuerwehr Wildermieming, Feuerwehr Mieming sowie das Rotes Kreuz und die Polizei mittels Pager und Sirene alarmiert.

Am Unfallort fanden die Einsatzkräfte zwei stark beschädigte Fahrzeuge mit zwei eingeklemmten Personen vor. Die Feuerwehr Mieming hat mit schwerem Bergungsgerät, nach Eintreffen am Unfallort, sofort mit der Bergung der Patienten begonnen. Die Personen konnten befreit und dem Roten Kreuz zu weiteren Versorgung und zum Abtransport übergeben werden.

 

Gesamtübung - Arbeitsunfall

Am Donnerstag, 23.06.2016 rückte die Feuerwehr Wildermieming zu einem Arbeitsunfall aus. Als Übungsszenario wurde eine verletze Person, welche unter einer defekten Kippmulde eingeklemmt war, angenommen.

Auf der Anfahrt erhielt der Einsatzleiter weitere nähere Informationen.

Angekommen kommen wurde die Situation vom Einsatzleiter samt Melder und Gruppenkommandanten besichtigt um die ersten Aufträge an die Mannschaft weiterzugeben.

Es wurde mit dem Absichern der Einsatzstelle, der Vorbereitung des Hebekissen-Geräts für das anheben der Kippmulde sowie der ersten Problemlösung, dem Anheben der Betonwand, begonnen.

In weiterer Folge wurde als ersten die Hand der verunfallten Person, welche zwischen der Mulde und der Trägerplatte eingeklemmt war, befreit.

Anschließen konnte die gesamte Kippmulde angehoben und die Person geborgen werden.




Aktualisiert (Donnerstag, den 23. Juni 2016 um 22:14 Uhr)

 

Gesamtübung: Autounfall - Brand

Die Gesamtübung des Monats April beschäftigte sich mit dem Thema "Autounfall - Brand". Es wurde ein Unfall simuliert, bei dem zwei Autos zusammengefahren waren. In einem Auto befand sich eine verletzte Person, das andere Auto wurde bereits evakuiert und begann zu brennen.

Die Feuerwehr Wildermieming rückte mit dem TLF und dem KLF zum Einsatzort an. Ein Trupp begann sofort mit der Bergung der Person. Der Rest der Mannschaft baute alle Geräte für einen Angriff (mit einem Mittelschaumrohr) auf das brennende Auto auf. Nach dem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, begann der Atemschutztrupp mit dem Löschvorgang.

Nach dem die eigentliche Übung fertig war, wurde das Auto noch ein zweites Mal angezündet, damit das Schwerschaumrohr ausprobiert werden konnte. Wie es der Name bereits sagt, ist der Schaum aus dem Schwerschaumrohr schwerer als jener aus dem Mittelschaumrohr. Das bedeutet, dass der Schwerschaum besser an den Oberflächen haftet und somit eine bessere Abdeckungswirkung hat.



Aktualisiert (Dienstag, den 26. April 2016 um 19:49 Uhr)

 

Übungsabend an der LFS Tirol


Am Donnerstag, 12. Mai hatten wir die Möglichkeit der Landes-Feuerwehrschule Tirol in Telfs zu üben. Im Rahmen einer Gesamtübung wurden vier verschiedene Übungsszenarien abgearbeitet.

Einsatz 1:

Alarmierungsinformation: Person in Notlage, mehrere Anrufe bereits bei der Leitstelle.

Vor Ort: Beim Wespennest-Entfernen ist eine Person vom Balkon gerutscht und hielt sich nur mehr mit eigenen Kräften am Dachbalken fest. Die Gruppe löste die Situation mit einer Steckleiter um mit der notleidenden Person sicher wieder auf  den Boden zurück zu kehren.


Einsatz 2:

Alarmierungsinformation:  Arbeitsunfall mit einer betroffenen Person

Vor Ort: Nach Erkundung durch den Gruppenkommandanten wurde ein Gefahrenstoff-Austritt festgestellt. Die Ausrüstung mit schwerem Atemschutz war die Folge. Die bewusstlose Person wurde im Anschluss durch eine Crash-Bergung durch den Atemschutztrupp aus dem Gefahrenbereich gebracht. Im Anschluss wurden Spezialkräfte für Gefahrenstoffe.
Im Falle eines Gefahrenstoffunfalls gilt die GAMS Regel für die Feuerwehren ohne Gefahrenstoffausrüstung. Gefahr erkennen, Absperren der Gefahrenzone (Eigenschutz), Menschen retten, Spezialkräfte anfordern.

 

Einsatz 3:

Alarmierungsinformation: Arbeitsunfall: Abgestürzte Person, Rettungskräfte bereits alarmiert und vor Ort.

Vor Ort: Die abgestürzte Person befand sich bewusstlos in einer Grube. Erste Priorat war es dem Notarzt Zugang zum Patienten zu verschaffen. Mittels einer Steckleiter wurde der Notarzt und ein Feuerwehrmann in die Grube gebracht. Nach der Stabilisierung des Patienten wurde musste dieser möglichst schonend und waagerecht aus der Grube transportiert werden. Mittels einer Schleifkorbtrage und 4 Leinen wurde die Person mit Muskelkraft geborgen.

 

Einsatz 4:

Alarmierungsinformation: Verkehrsunfall mit mehreren Beteiligten Fahrzeugen, eingeklemmten Personen und einem Fahrzeugbrand. Anfahrt nur über die Nordstraße möglich.

Vor Ort: Die Anfahrt wurde frühzeitig auf Grund eines Staus abgebrochen. Weite Wege waren das Resultat. Nach der Erkundung durch den Gruppenkommanden samt Helfer, wurde Situation in mehreren Schritten aufgelöst. 1) Betreuung der eingeklemmten Person. Ein Team wurde sofort mit der Sicherung und der Bergung der Person beauftragt. 2) Dem Atemschutztrupp gelang es den Brand des zweiten Fahrzeugs unter Kontrolle zu bringen und "Brand aus" zu geben. Nach der Kontrolle ob keine weiteren Personen betroffen waren wurde der Übungsabend erfolgreich abgeschlossen.

 Ein Dank gilt unserem Kommandant a.D. Jörg Degenhart für die Organisation der Übungen. Ein weiterer Dank gilt der LFS Tirol

Aktualisiert (Dienstag, den 31. Mai 2016 um 10:26 Uhr)